Ein Media Day besteht aus vier Phasen: Abstimmung vorab, ein konzentrierter Drehtag vor Ort, Nachbearbeitung mit ein bis zwei Feedbackrunden und die Lieferung veröffentlichungsfertiger Dateien. Aus vier bis acht Stunden Dreh entstehen je nach Umfang acht bis fünfzehn Kurzvideos oder mehrere Langformate.
Vor dem Drehtag
Der Teil, der über die Ausbeute entscheidet, passiert vor der Kamera. Geklärt wird, wofür die Inhalte gedacht sind, welche Themen abgedeckt werden sollen, wer vor die Kamera geht und wann welche Räume frei sind.
Was du dafür brauchst, ist überschaubar: eine Liste der Themen, die dir wichtig sind, und die Zusage der beteiligten Personen, dass sie an dem Tag Zeit haben. Ausrüstung, Ablaufplan und Logistik kommen von uns.
Der Drehtag selbst
Ein Drehtag ist kein Filmset. Es geht darum, in wenigen Stunden möglichst viel verwertbares Material zu sammeln, ohne den Betrieb lahmzulegen.
Typischerweise wechseln sich drei Arten von Aufnahmen ab: kurze Statements vor der Kamera, Aufnahmen vom tatsächlichen Arbeitsalltag und ruhige Detailaufnahmen, die später als Zwischenbilder dienen. Genau diese Detailaufnahmen sind es, die im Schnitt den Unterschied machen, und sie werden am häufigsten vergessen, wenn Unternehmen selbst drehen.
Nach dem Dreh
Zuerst wird gesichtet und aussortiert. Von acht Stunden Material bleibt am Ende ein Bruchteil übrig, und das ist normal. Dann folgen Schnitt, Farbkorrektur, Untertitel und Tonoptimierung.
Du bekommst die Ergebnisse zur Durchsicht und gibst Rückmeldung. Ein bis zwei Runden sind enthalten. Sinnvoll ist es, Rückmeldungen gebündelt zu geben statt tröpfchenweise, weil jede Runde den gesamten Schnitt neu anfasst.
Was du am Ende bekommst
Veröffentlichungsfertige Dateien, zugeschnitten auf die Kanäle, auf denen sie laufen sollen. Hochformat für Instagram und TikTok, Querformat für YouTube und die Website, dazu Untertitel, weil ein großer Teil des Publikums ohne Ton schaut.
Der eigentliche Gewinn ist der Vorrat. Ein einzelner Drehtag füllt je nach Umfang zwei bis vier Monate Veröffentlichungsplan. Das nimmt den Druck, ständig spontan etwas produzieren zu müssen.
Was du selbst vorbereiten kannst
- Themenliste. Fünf bis zehn Fragen, die Kunden dir immer wieder stellen. Das sind die besten Videothemen, die es gibt.
- Personen einplanen. Wer vor die Kamera soll, sollte an dem Tag nicht parallel Termine haben.
- Räume aufräumen. Klingt banal, spart aber im Schnitt Zeit und wirkt auf dem Video sofort professioneller.
- Kleidung abstimmen. Einfarbig funktioniert besser als kleinteilige Muster, die vor der Kamera flimmern.
Wie lange dauert ein Media Day?
Zwischen zwei und sechzehn Stunden, verteilt auf einen oder zwei Tage. Der Umfang richtet sich danach, wie viele Videos am Ende herauskommen sollen.
Wie viele Videos kommen dabei heraus?
Bei vier Stunden Dreh bis zu acht Kurzvideos oder zwei Langformate. Bei acht Stunden bis zu fünfzehn Kurzvideos oder vier Langformate.
Wo finden Drehtage statt?
Vor Ort in ganz Deutschland und Österreich. Anfahrt, Ausrüstung und Logistik sind Teil der Planung.
Was muss ich selbst vorbereiten?
Eine Liste der Themen, die dir wichtig sind, und die Verfügbarkeit der Personen, die vor die Kamera sollen. Alles Weitere kommt von uns.