Für die Nutzung der Software VYE Multitool, ihrer Abonnements und der zugehörigen Website · Stand: Juli 2026
Diese AGB gelten für alle Verträge über die Bereitstellung und Nutzung der Software „VYE Multitool" sowie aller zugehörigen Zusatzleistungen (Website, Lizenzverwaltung, Cloud-KI-Funktionen) zwischen dem Anbieter (Vadim Erofeev, Einzelunternehmer, VadimYourEditor, Sudetenstraße 5, 91550 Dinkelsbühl, nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Maßgeblich für die Auslegung dieses Vertrags ist die deutsche Sprachfassung dieser AGB; etwaige Übersetzungen (z. B. innerhalb der Software oder auf lokalisierten Website-Versionen) dienen ausschließlich der Verständlichkeit und sind im Zweifel nicht bindend.
Vertragspartner ist der Anbieter gemäß Impressum. Kunden können sowohl Verbraucher (§ 13 BGB) als auch Unternehmer (§ 14 BGB) sein; wo Regelungen ausschließlich für eine dieser Gruppen gelten, ist dies in der jeweiligen Klausel kenntlich gemacht (z. B. das Widerrufsrecht in § 10). Der Kunde muss zum Vertragsschluss mindestens 18 Jahre alt und unbeschränkt geschäftsfähig sein bzw. als Unternehmer im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
Der Anbieter stellt die Software „VYE Multitool" als Abonnement (monatlich oder jährlich) zur Verfügung. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Paket (Basic, Pro, Agency, Agency+) und der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt der Bestellung. Geschäftsdaten des Kunden (Kunden, Projekte, Rechnungen u. Ä.) werden grundsätzlich lokal auf dem Gerät des Kunden gespeichert; einzelne Funktionen (u. a. KI-Generierung, optionale Synchronisation, Social-Media-Anbindung) erfordern eine Internetverbindung und die Einbindung von Drittanbieter-Diensten gemäß § 16. Der Anbieter ist berechtigt, die Software fortlaufend weiterzuentwickeln, zu aktualisieren und einzelne Funktionen anzupassen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und der vertragliche Kernnutzen erhalten bleibt (siehe im Übrigen § 21).
Zur Nutzung des Abonnements erhält der Kunde einen personengebundenen Lizenzschlüssel bzw. Zugangsdaten. Der Kunde ist verpflichtet, diese vertraulich zu behandeln, gegen Zugriff Dritter zu schützen und den Anbieter unverzüglich zu informieren, sobald der Verdacht einer missbräuchlichen Nutzung besteht. Die Anzahl gleichzeitig aktivierbarer Geräte sowie – im Agency- und Agency+-Paket – die Anzahl mitarbeitender Nutzer richtet sich nach dem gebuchten Paket; zusätzliche Mitarbeiter-Zugänge können gegen ein gesondertes, auf der Website ausgewiesenes Entgelt je Mitarbeiter und Monat hinzugebucht werden. Eine Weitergabe des Lizenzschlüssels an nicht vom Vertrag umfasste Dritte oder eine gleichzeitige Nutzung durch mehr Personen oder Geräte als lizenziert ist unzulässig und berechtigt den Anbieter zur Sperrung des Zugangs sowie zur außerordentlichen Kündigung.
Die Darstellung der Pakete auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Mit Abschluss der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab; der Vertrag kommt mit Bestätigung bzw. Bereitstellung durch den Anbieter zustande. Eine kostenlose, interaktive Live-Demo der Software steht direkt im Browser auf der Website bereit, ohne Download und ohne Konto; aus ihrer Nutzung entsteht kein kostenpflichtiges Abonnement. Die Live-Demo arbeitet mit veranschaulichenden Beispieldaten, um die Funktionen der Software zu zeigen, und dient ausschließlich der unverbindlichen Erprobung; ein Anspruch auf Übernahme dort eingegebener Daten in ein späteres Abonnement besteht nicht.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich als Nettopreis ausgewiesen. Die Abrechnung erfolgt monatlich bzw. jährlich im Voraus über den gewählten Zahlungsdienstleister (z. B. Stripe, PayPal); es gelten ergänzend deren eigene Nutzungs- und Zahlungsbedingungen. Preisanpassungen für zukünftige Abrechnungsperioden werden dem Kunden mit angemessenem Vorlauf angekündigt; bereits laufende, bezahlte Zeiträume sind hiervon nicht betroffen. Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Nachfrist berechtigt, den Zugang zur Software vorübergehend zu sperren; das Recht zur Geltendmachung von Verzugsschäden und -zinsen sowie zur außerordentlichen Kündigung bei fortgesetztem Zahlungsverzug bleibt unberührt.
Cloud-gestützte KI-Funktionen (u. a. Bild-/Video-Generierung, Transkription, KI-Schnittentscheidungen, Sprachsynthese) werden über ein monatliches Credit-Kontingent abgerechnet, dessen Höhe sich nach dem gebuchten Paket richtet und gegen Aufpreis erweitert werden kann. Das Kontingent wird zu Beginn jeder Abrechnungsperiode neu auf den paketgemäßen Wert gesetzt; nicht verbrauchte Credits verfallen ersatzlos zum Ende der jeweiligen Periode und werden weder in die Folgeperiode übertragen noch bar oder auf andere Weise erstattet. Bereits verbrauchte Credits werden ebenfalls nicht erstattet, auch nicht bei vorzeitiger Kündigung, Sperrung wegen Verstoßes gegen § 12 oder einem für den Kunden unbefriedigenden Ergebnis der KI-Generierung. Credits besitzen keinen Geldwert, sind nicht übertragbar und nicht handelbar. Der Anbieter behält sich vor, bei technisch bedingt fehlerhafter Belastung (z. B. durch einen Softwarefehler) betroffene Credits gutzuschreiben; ein darüberhinausgehender Anspruch auf Nachvergütung besteht nicht. Missbräuchliche, automatisierte oder das Kontingent erkennbar zweckwidrig ausnutzende Nutzung (z. B. serienmäßige Massengenerierung zum Zweck der Weiterveräußerung von Rechenkapazität) berechtigt den Anbieter, das Kontingent des betroffenen Zeitraums zu kürzen oder den Zugang zu sperren.
Rabatte für Freelancer und Kleinunternehmer (z. B. 30 % im ersten Jahr, ausschließlich auf Jahrespakete) werden nur nach Vorlage eines geeigneten Nachweises (z. B. Gewerbeanmeldung oder Bescheinigung nach § 19 UStG) und nach Prüfung durch den Anbieter gewährt. Ein Anspruch besteht erst nach Bestätigung durch den Anbieter. Stellt sich nachträglich heraus, dass die Voraussetzungen für den Rabatt nicht vorlagen, ist der Anbieter berechtigt, die Differenz zum regulären Preis nachzuberechnen. Dieser Rabatt ist nicht mit anderen Aktions- oder bereits stark reduzierten Preisen (z. B. einem befristeten Early-Access-Rabatt) kombinierbar; treffen mehrere Rabatte theoretisch zusammen, wird ausschließlich der jeweils größte einzelne Rabatt gewährt.
Das Abonnement wird je nach gewähltem Zyklus auf monatlicher bzw. jährlicher Basis abgeschlossen und verlängert sich automatisch um die jeweils gewählte Periode, sofern es nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt wird. Die Kündigung kann in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen. Mit Wirksamwerden der Kündigung endet der Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen zum Ende des bezahlten Zeitraums; lokal gespeicherte Geschäftsdaten des Kunden bleiben hiervon unberührt und stehen ihm über die Export-Funktionen der Software weiterhin zur Verfügung. Nicht verbrauchte Credits verfallen mit Vertragsende ersatzlos (§ 7). Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund – insbesondere bei einem Verstoß gegen § 12 durch den Kunden oder bei fortgesetztem Zahlungsverzug – bleibt unberührt.
Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Vadim Erofeev, VadimYourEditor, Sudetenstraße 5, 91550 Dinkelsbühl, E-Mail: business@vadimyoureditor.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden, was jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen (einschließlich bereits verbrauchter Credits, § 7) im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen. Ihr Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Bereitstellung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten sowie bei einem Vertrag über eine Dienstleistung vorzeitig, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem Sie (a) ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Ausführung der Dienstleistung bzw. Bereitstellung der digitalen Inhalte vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und (b) Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch diese Zustimmung mit Beginn der Ausführung Ihr Widerrufsrecht verlieren.
Der Kunde erhält für die Laufzeit des Abonnements ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur bestimmungsgemäßen Nutzung der Software im Umfang des gebuchten Pakets. Eine Weitergabe an Dritte, eine Vervielfältigung über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus, ein Reverse Engineering, Dekompilieren oder Disassemblieren (soweit nicht zwingend gesetzlich gestattet), das Entfernen von Kennzeichnungen sowie das Weitervermarkten, Vermieten oder Verleasen der Software an Dritte ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters unzulässig. Im Agency- und Agency+-Paket ist die Nutzung durch die vereinbarte Anzahl an Mitarbeitern des Kunden gestattet; diese handeln als Erfüllungsgehilfen des Kunden, der für deren vertragsgemäße Nutzung verantwortlich bleibt. Sämtliche Rechte an der Software selbst (Quellcode, Marken, Design, Dokumentation) verbleiben beim Anbieter bzw. seinen Lizenzgebern.
Der Kunde verpflichtet sich, die Software und ihre KI-Funktionen nicht zu folgenden Zwecken einzusetzen: (a) Erstellung, Verarbeitung oder Verbreitung rechtswidriger, den Jugendschutz verletzender, insbesondere kinder- oder jugendpornografischer Inhalte; (b) Erstellung von Inhalten, die Rechte Dritter (Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder Namensrechte) verletzen, einschließlich der Erstellung von Abbildungen, Stimmen oder Ebenbildern realer Personen ohne deren Einwilligung (z. B. mittels Sprachklonung oder Lippen-Synchronisation); (c) Verbreitung von Schadsoftware, Phishing-Inhalten oder betrügerischen Angeboten; (d) Belästigung, Bedrohung, Diskriminierung oder Verleumdung Dritter; (e) Versand unerwünschter Massennachrichten oder Spam über die Social-Media-Anbindung (§ 17); (f) Umgehen technischer Schutz-, Lizenz- oder Credit-Mechanismen der Software, automatisiertes Auslesen (Scraping) der Software oder ihrer Schnittstellen sowie der Versuch, aus der Nutzung der Software ein Konkurrenzprodukt oder ein KI-Trainingsdatenset abzuleiten; (g) jede Nutzung, die gegen die Nutzungsbedingungen eingebundener Drittanbieter (§ 16, § 17) verstößt. Der Kunde ist für alle über sein Konto vorgenommenen Eingaben, hochgeladenen Inhalte und veröffentlichten Ergebnisse allein verantwortlich. Bei einem begründeten Verdacht eines Verstoßes ist der Anbieter berechtigt, den Zugang ohne vorherige Ankündigung vorübergehend zu sperren und den Sachverhalt aufzuklären; bei einem bestätigten schwerwiegenden oder wiederholten Verstoß darf der Anbieter das Vertragsverhältnis außerordentlich kündigen.
Ergebnisse der KI-Funktionen (u. a. generierte Texte, Bilder, Videos, Sprachausgaben, Transkripte, Schnittentscheidungen) werden ganz oder teilweise durch Sprachmodelle und Generierungsmodelle Dritter (§ 16) erzeugt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, Einzigartigkeit oder Rechtmäßigkeit dieser Ergebnisse in jeder denkbaren Verwendungssituation oder Rechtsordnung. Aufgrund der Funktionsweise generativer KI kann nicht ausgeschlossen werden, dass identische oder ähnliche Prompts – auch bei anderen Nutzern – zu ähnlichen Ergebnissen führen, dass Ergebnisse fehlerhafte Angaben („Halluzinationen") enthalten oder dass sie ungewollt Ähnlichkeiten zu geschütztem Material Dritter aufweisen. Der Kunde ist verpflichtet, KI-generierte Inhalte vor jeder externen Verwendung, Veröffentlichung oder geschäftskritischen Nutzung (z. B. an Kunden versandte Rechnungen, Texte oder Videos) eigenverantwortlich zu prüfen und freizugeben. Dies gilt insbesondere für rechtlich, medizinisch, finanziell oder sicherheitsrelevante Inhalte, für die die Software ausdrücklich keine fachliche Beratung ersetzt.
Soweit die zugrundeliegenden Drittanbieter-Modelle (§ 16) dies zulassen und nach geltendem Recht möglich ist, erhält der Kunde an mit seinen eigenen Eingaben und Credits erzeugten Ergebnissen ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht einschließlich kommerzieller Verwertung. Der Anbieter erhebt keinen eigenen Rechtsanspruch an den Ergebnissen des Kunden. Ergänzend gelten die jeweiligen Nutzungsbedingungen und Lizenzmodelle der eingesetzten KI-Anbieter und -Modelle, die abweichende oder einschränkende Regelungen (z. B. zu Trainingsnutzung, Weiterverkauf oder bestimmten Verwendungszwecken) enthalten können; der Anbieter weist diese den jeweiligen Funktionen zugeordnet innerhalb der Software bzw. auf Anfrage aus. Der Anbieter garantiert nicht, dass ein Ergebnis frei von Rechten Dritter ist; § 13 gilt entsprechend.
Verarbeitet der Kunde über die Software personenbezogene Daten Dritter – insbesondere Daten seiner eigenen Kunden, Auftraggeber oder abgebildeter Personen in Bild-, Video- oder Tonmaterial –, ist er hierfür allein datenschutzrechtlich verantwortlich (Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO). Der Anbieter stellt insoweit lediglich das technische Werkzeug bereit und wird nicht Verantwortlicher oder – außerhalb einer gesondert abgeschlossenen Auftragsverarbeitungsvereinbarung – Auftragsverarbeiter für diese Daten. Der Kunde sichert zu, dass er zur Verarbeitung der von ihm eingegebenen Daten Dritter (einschließlich der Übermittlung an in § 16 genannte KI-Anbieter zur Verarbeitung) berechtigt ist und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter, die aus einer fehlenden Berechtigung des Kunden resultieren, gemäß § 23 frei.
Für einzelne Funktionen bindet die Software Dienste Dritter ein, unter anderem Anbieter für KI-Sprachmodelle und Bild-/Video-Generierung, Sprachsynthese, Stock-Material, Zahlungsabwicklung sowie die in § 17 genannten Social-Media-Plattformen. Für die Verfügbarkeit, Funktionsweise, Preisgestaltung, Nutzungsbedingungen und Inhalte dieser Drittanbieter-Dienste übernimmt der Anbieter keine Gewähr; er hat auf deren Ausgestaltung keinen Einfluss. Stellt ein Drittanbieter seinen Dienst ein, ändert er seine Schnittstelle in nicht kompatibler Weise oder seine Nutzungsbedingungen in für den Anbieter nicht zumutbarer Weise, ist der Anbieter berechtigt, die betroffene Funktion durch einen technisch gleichwertigen Dienst zu ersetzen oder – sofern kein gleichwertiger Ersatz verfügbar ist – die Funktion einzustellen (§ 21); ein Sachmangel liegt hierin nicht, sofern der vertragliche Kernnutzen der Software erhalten bleibt.
VYE Multitool ermöglicht optional die Verbindung mit Social-Media-Konten des Kunden (u. a. YouTube, Instagram, Facebook, TikTok, LinkedIn) und die Veröffentlichung von Inhalten über die jeweiligen Schnittstellen (APIs) dieser Plattformen. Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass die über die Software veröffentlichten Inhalte geltendem Recht sowie den Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattform entsprechen. Für Ausfälle, Änderungen der Schnittstellen oder Kontosperrungen durch Dritt-Plattformen übernimmt der Anbieter keine Haftung.
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit oder ein bestimmtes Service-Level, soweit nicht gesondert schriftlich vereinbart. Angekündigte Wartungsarbeiten sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (insbesondere höhere Gewalt, Naturereignisse, Pandemien, Streik, behördliche Maßnahmen, Ausfälle von Energie-, Telekommunikations- oder Internet-Infrastruktur sowie Ausfälle der in § 16 genannten Dritt-/Cloud-Dienste) können zu vorübergehenden Einschränkungen führen und begründen während ihrer Dauer keinen Verzug des Anbieters. Lokale, nicht cloud-abhängige Funktionen der Software bleiben hiervon weitgehend unberührt.
Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Die Software bietet hierfür Export-/Backup- und optionale Synchronisationsfunktionen. Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, die der Kunde durch unterlassene Sicherung mitverursacht hat.
Einzelne Funktionen können in der Software erkennbar als Beta-, Vorschau- oder „Closed Beta"-Funktion gekennzeichnet sein. Solche Funktionen befinden sich in Entwicklung, werden ohne Gewähr für Funktionsfähigkeit, Fehlerfreiheit oder dauerhafte Verfügbarkeit bereitgestellt und können jederzeit ohne Vorankündigung geändert, eingeschränkt oder wieder entfernt werden, ohne dass dies einen Sachmangel darstellt. Von der Nutzung solcher Funktionen ausgehende Datenverluste oder Fehlfunktionen begründen keine über § 22 hinausgehende Haftung des Anbieters. Feedback des Kunden zu Beta-Funktionen darf der Anbieter unentgeltlich zur Weiterentwicklung der Software nutzen.
Der Anbieter ist berechtigt, einzelne Funktionen, Add-ons oder Integrationen zu ändern, zu ergänzen oder – etwa bei Einstellung eines zugrundeliegenden Drittanbieter-Dienstes (§ 16) oder aus technischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Gründen – ganz einzustellen, sofern der vertragliche Kernnutzen des gebuchten Pakets im Wesentlichen erhalten bleibt und die berechtigten Interessen des Kunden angemessen berücksichtigt werden. Wesentliche Einschränkungen des Kernnutzens werden dem Kunden mit angemessenem Vorlauf angekündigt; in diesem Fall steht dem Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht zu.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schäden, die aus der inhaltlichen Nutzung, Verbreitung oder Veröffentlichung von KI-generierten Ergebnissen entstehen (§ 13), sowie für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust, soweit nicht durch angemessene Datensicherung (§ 19) vermeidbar. Eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter (einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung) frei, die aus einer vertrags- oder rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden, aus von ihm eingegebenen oder veröffentlichten Inhalten oder aus einem Verstoß gegen § 12 oder § 15 resultieren, es sei denn, der Kunde hat die Rechtsverletzung nicht zu vertreten. Der Kunde unterstützt den Anbieter bei der Rechtsverteidigung in zumutbarem Umfang mit den erforderlichen Informationen.
Der Kunde sichert zu, nicht in einem Land ansässig zu sein bzw. die Software nicht von einem Land aus zu nutzen, das EU-, UN- oder US-Handelsembargos unterliegt, und nicht auf einer einschlägigen Sanktions- oder Exportkontrollliste (u. a. der EU oder des US-Finanzministeriums OFAC) zu stehen. Die über die Software eingebundenen KI-Dienste Dritter (§ 16) unterliegen teilweise US-amerikanischem Exportkontrollrecht; der Kunde verpflichtet sich, die Software nicht für nach anwendbarem Recht verbotene Endverwendungszwecke (u. a. Entwicklung von Waffen oder unzulässige Überwachung) einzusetzen.
Beide Parteien verpflichten sich, im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt gewordene, erkennbar vertrauliche Geschäftsinformationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur zur Vertragserfüllung zu nutzen. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dies zu vertreten haben, die rechtmäßig von Dritten erlangt wurden, oder deren Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist.
Der Kunde kann gegen Forderungen des Anbieters nur aufrechnen, wenn seine Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
Die Übertragung von Rechten und Pflichten aus diesem Vertrag auf Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der jeweils anderen Partei; dies gilt nicht für Geldforderungen.
Support wird primär per E-Mail sowie über in der Software verlinkte Kanäle angeboten. Sofern nicht gesondert vereinbart, werden keine bestimmten Reaktions- oder Bearbeitungszeiten geschuldet. Der Anbieter kommuniziert primär in deutscher Sprache; die Software steht zusätzlich in weiteren Sprachen zur Verfügung, ohne dass hieraus ein Anspruch auf gleichwertigen Support in jeder dieser Sprachen entsteht.
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen, technische Weiterentwicklungen oder eine veränderte Leistungsbeschreibung erforderlich und für den Kunden zumutbar ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail) mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen; hierauf weist der Anbieter in der Änderungsmitteilung gesondert hin. Im Falle eines Widerspruchs bleibt es bei den bisherigen AGB; beiden Parteien steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu.
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der Datenschutzerklärung; zur Verantwortlichkeit für vom Kunden selbst eingegebene Drittdaten siehe zusätzlich § 15.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform, soweit diese AGB nichts anderes bestimmen; dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel selbst. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.